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STÖRE (Acipenseriformes):
Biologie und Aquakultur.
Von Martin Hochleithner. Hartgebunden, 228 Seiten.
Fischzuchtmeister
Martin Hochleithner informiert in diesem überarbeiteten und erweiterten Werk umfassend
über die Störartigen und schließt damit eine Informationslücke. Um die Zusammenhänge
für die Vermehrung und Aufzucht aber auch die Haltung und Bewirtschaftung zu verstehen
ist die Biologie der einzelnen Arten von besonderer Bedeutung. Daher wird in diesem
anerkannten Fachbuch ein weltweiter Überblick über die einzelnen Arten gegeben. Es
beinhaltet die aktuellsten Informationen und kann deshalb jedem empfohlen werden, der sich
in irgendeiner Weise mit Stören beschäftigt, wie Biologen und Züchter sowie
Berufsfischer, Sportangler und Aquarianer, ist aber auch für alle an der Natur
interessierte Personen lesenswert.
Nach der Einleitung gibt der Allgemeine Teil einen Überblick über den speziellen
Körperbau, die Lebensweise, die Hybriden und die Systematik. Ein Bestimmungsschlüssel
erleichtert erstmal das exakte bestimmen der einzelnen Störarten und Familien. Im
Artenteil werden die verschiedenen Arten in Einzeldarstellung (alle in Abbildungen) mit
genauer Beschreibung, Verbreitung, Lebensweise und wirtschaftlicher Bedeutung vorgestellt.
Der Aquakultur Teil behandelt ausführlich die verschiedenen Methoden der
Laichfischhaltung, Handhabung, Vermehrung, Erbrütung, Aufzucht und Fütterung sowie die
unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen und Fischereimethoden und wird mit der (Kaviar-)
Verarbeitung und dem Räuchern beendet. Die großteils farbigen Abbildungen und
informativen Tabellen geben raschen Überblick. Im Anhang finden sich interssante Rezepte,
die wichtigsten Nährtiere und Parasiten sowie ein Adressverzeichnis der Beratungsstellen
und Fischgesundheitsdienste. Die fremdsprachigen Bezeichnungen und Synonyme der einzelnen
Arten sowie ein Literaturverzeichnis vervollständigen dieses Standardwerk der
Acipenseriformes.
Inhalt und Rezensionen
Von Martin Hochleithner sind auch die Bücher:
Lachsfische - Hechte - Barsche - Welse
Die BIBLIOGRAPHIE der Acipenseriformes.
Von Martin Hochleithner, Jörn Geßner und Sergej Podushka.
Eine wichtige und komplette Bibliografie
über die Acipenseriformes, welche fast alle Publikationen der Welt umfasst. Mit über
10.000 Titeln (in Originalsprache), alphabetisch gelistetet nach Autoren, sowie nach Arten
und Themen.
Als E-Buch auf CD-ROM (inklusive Microsoft® Internet Explorer 5.5 und Adobe®
Acrobat Reader 5.0) und jetzt auch inklusieve "CITES
Identification Guide" als PDF-Datei. Auf Anfrage ist die Bibliografie auch
gedruckt im Ordner (über 490 DIN-A4 Seiten) verfügbar.
Der Stör.
Von Erna Mohr. Broschiert, 66 Seiten.
Bei diesem Heft handelt
es sich um einen Nachdruck der Auflage von 1951. Die heutigen Störe sind altertümliche
Tierformen, Reste einer in früheren Erdperioden blühenden Fischordnung. Durch die
Verwendung des Störs als beliebten Speisefisch, wurde sein Bestand deutlich dezimiert. In
diesem Heft werden Verwandschaftsbeziehungen dargestellt und auf die Gefährdung dieser
Art verwiesen, sowie Maßnahmen der künstlichen Zucht und Aufzucht vorgestellt.
Alle Störarten sind stark vom Aussterben bedroht, zu ihrer
Rettung besteht schneller Handlungsbedarf. Die Stützung natürlicher Fischbestände durch
intensive Besatzmaßnahmen aus der Aquakultur ist ein wichtiger Ansatz zum Erhalt der
Störe. Als Fischereiwissenschaftlerin von der türkischen Schwarzmeerküste scheint die
Autorin sowohl für die ökologischen, als auch für die sozioökonomischen
Problembereiche der Störfischerei besonders sensibilisiert zu sein. Neben technischen und
betriebswirtschaftlichen Optimierungsaspekten trägt diese Arbeit auch umweltökonomischen
und sozialen Aspekten der Fischerei und Aquakultur aus globaler Perspektive Rechnung. Die
verständliche und somit angenehme Struktur und Sprachwahl ermöglicht selbst
fischereiwissenschaftlichen Laien einen guten Einblick in die Thematik.
KAVIAR: Alle Sorten und
ihre Geschichte.
Von Susie Boeckmann und Natalie Rebeiz-Nielsen. Hartgebunden, 160 Seiten.
Kaviar - kulinarisches Symbol für
Genuss pur und kaum überbietbare Delikatesse. Schon die Antike schätzte ihn als wahre
Götterspeise und wies ihm aphrodisierende Wirkung zu. Der kostbare Rogen verschiedener
Störarten wird weltweit gehandelt und fand im Laufe der Jahrhunderte eine
Spezialisierung. Die Hitliste führt der Beluga-Kaviar an, aber auch Sewruga und Ossietr
genießen Feinschmeckerehren und für Almas zahlen Genießer astronomische Preise.
Heutzutage sind Kaviarsorten der unterschiedlichsten Qualitäten auf dem Markt. Die
Autorinnen zeigen, wie man diese voneinander unterscheidet, wie man die
Qualitätskriterien kennenlernt und welche Gaumengenüsse Kaviar in diversen
Rezeptekombinationen bereiten kann.