SOLARIS
Futterautomaten
Solarbetrieben
Betriebsanleitung
EINLEITUNG
Danke daß Sie sich für diesen Solaris Futterautomaten entschieden haben.
Die Futterautomaten sind nach den letzten Anforderungen der Aquakultur, unter Verwendung
von modernsten Komponenten der heute verfügbaren Technologie gefertigt und erfüllen auch
die schwierigsten Anforderungen problemlos.
Das Gerät ist äußerst langlebig und betriebssicher.
INHALT
Installation
Futtereinstellung
Computereinstellung
Streuereinstellung
Garantie
Wichtig
Funktionsteil mit der Schlauchklemme am Futterbehälter mit einem Schraubendreher
befestigen (Klemme fest anziehen).
Den Futterautomat mind. 0,6 m über der Wasseroberfläche montieren. Das Gerät ist so
hoch zu installieren, daß auch bei starkem Wellengang der Streumotor nicht ins Wasser
taucht.
Auf ungehinderten Lichteinfall der Solarzelle ist zu achten. Sie sollte zur Sonne (auf der
Nordhalbkugel nach Süden) ausgerichtet sein.
Auf Wunsch kann für die Montage eine Rohrhalterung mitgeliefert werden. Diese besteht aus
einem Kunststoffrohr mit vormontierten Verschraubungen und Durchgangsöffnungen im
Behälter. Der gesamte Futterautomat kann dann auf ein Rohr mit maximal 60 mm Durchmesser
aufgeschoben werden.
Als Zubehör ist aber auch eine Ringhalterung erhältlich die den Futterbehälter
aufnimmt.

Den schwarzen Sterngriff an der Oberseite des Automaten soweit im Uhrzeigersinn drehen, bis genug Futter aus dem Trichter kommt. Mit diesem Sterngriff wird die Öffnung zwischen Behälterauslaß und Dosiermotor eingestellt und es erfolgt somit (je nach Pelletgröße) eine Grobeinstellung für Futtermenge und Futterkörnung.

COMPUTEREINSTELLUNG (für alle Automaten ausgenommen Model "Standard")
Sichtfensterdeckel vom spritzwassergeschütztem Elektronikgehäuse welches in der Nähe
der Solarzelle montiert ist öffnen.
Durch betätigen der entsprechenden Kippschalter nun die Fütterungszeit, Pause und
Streuweite einstellen. Über den Timer die gewünschten Tageszeiten auswählen.
Beim Wechsel von Tag und Nacht oder bei Betätigung des Schalters Tag/Nacht beginnt das
Fütterungsprogramm von Beginn an abzulaufen.
Der Kippschalter ist dann aktiv (ein) wenn er nach oben eingedrückt wird.

Timer:
Schalter 1: Bei Betätigung arbeitet der Automat für 2 Stunden. Bei Betätigung des
Schalters 2 weitere 2 Stunden usw. bis Schalter 8. Es können alle Schalter gleichzeitig,
aber auch nur einzelne oder nur ein Schalter eingeschaltet sein.
An den folgenden Tagen schaltet der Futterautomat automatisch bei Morgendämmerung ein und
läuft nun je nach weiteren eingeschalteten Schaltern weiter.
Die angegebenen Zeiten (z.B. 6-8 h) sind nur Richtwerte, die sich je nach Jahreszeit und
Sonnenaufgang verschieben.
Fütterungszeit und Pause:
Alle Schalter aus: Der Automat ist ausgeschaltet.
Es ist nun je ein Schalter für Fütterungszeit und Pause zu wählen (z.B.:
Fütterungszeit 8 sec.; Pause 16 min.). Es darf dabei jedoch nur jeweils ein Schalter
eingeschaltet sein.
Der Automat arbeitet sodann gemäß den eingestellten Intervallen innerhalb der gewählten
Tageszeiten durch den Timer.
Streuer: (nur für Model "Superstreuer")
Alle Schalter aus: Minimale Streuweite (ca. 2 m).
Schalter 1, 2, 3 ein: Maximale Streuweite (ca. 8-10 m).
Schalter 4 ein: Tagfütterung.
Schalter 4 aus: Nachtfütterung.
Schalter 5 ein: Tag- und Nachtfütterung (nur auf Sonderwunsch).
Achtung:
Die Fütterungszeit pro Tag bzw. Stunde sollte kürzer als die Pause sein.
Sollte sich der Akku durch zu lange Fütterungszeiten entleeren, so ist entweder eine
kürzere Fütterungszeit, eine längere Pause oder eine geringere Streuweite zu wählen.
Sofern zu wenig Futter herausfällt kann die Grobeinstellung über den schwarzen
Sterngriff adjustiert werden.
Sinkt die Akkuspannung unter 5,2 Volt, so schaltet die Elektronik den Streumotor
automatisch ab, um Strom zu sparen. Der Dosiermotor arbeitet aber weiter. Somit ist die
Fütterung auch bei länger andauernder schlechter Witterung jederzeit gewährleistet.
Bei Energieproblemen sollten nur die Schalter 1 und ev. 2 des Streuers eingeschaltet
werden, denn dann verbraucht das Gerät etwa 50% weniger Strom.
Das Model "Superstreuer" ist mit einem Streumotor mit Streueteller
ausgestattet.
Durch Schwenken des Streumotors ist sowohl die Streurichtung als auch die Streufläche
(sektor- oder rundstreuend) verstellbar.
Befindet sich der Streumotor zentrisch unter der Trichteröffnung, so streut das Gerät
nach allen Richtungen. In diesem Fall ist das Prallblech welches am Streubügel gefestigt
ist zu entfernen. Wird die Trichteröffnung noch auf ca. 7-8 cm erweitert, so erreicht man
eine noch bessere Rundstreuung.
Befindet sich die Trichteröffnung seitlich (rechts oder links) über dem Streuteller, so
wird das Futter je nach Drehrichtung des Streutellers nur in eine Richtung geschleudert.
Die Drehrichtung des Streutellers ist zu ändern, indem man die Kabelstecker im Trichter
vertauscht.
Streuer mit einer Streufläche bis zu 40 m Durchmesser sind auf Anfrage möglich.

Wir gewähren auf alle Futterautomaten eine Garantie von einem (1) Jahr ab Rechnungsdatum. Innerhalb dieser Frist verpflichten wir uns zum kostenlosen Austausch der Teile, welche Material- oder Fertigungsfehler aufweisen. Die Garantie beschränkt sich, mit Ausnahme der Verantwortung für direkte oder indirekte Schäden, lediglich auf Materialdefekte (mit Ausnahme der elektrischen Teile) und erlischt falls die Teile nicht im Werk selbst entfernt, verändert oder repariert werden. Für sämtliche Reperaturarbeiten unter Garantie trägt der Kunde die Frachtkosten.
Die Garantie ist ausdrücklich ausgeschlossen, bei:
Bei der Montage ist darauf zu Achten, daß die Solarzelle zur Sonne (auf der
Nordhalbkugel nach Süden) gerichtet ist und der Streumotor nicht ins Wasser taucht.
Den Futterautomaten nicht mit leerem Akku lagern!
Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an:
AquaTech
Unterbrunnweg 3, A-6370 Kitzbühel/Austria
Tel: +43/664-1048297, Fax: +43/5356-64870
E-mail@aquatech.8m.com
http://www.aquatech.8m.com